Archive for April, 2010

Meine Wassermelonen und der Garten überhaupt.

Mittwoch, April 21st, 2010

Gerade sind die besten Angebote in den Baumärkten. 1,49 Euro wirkliche Spitzen-Wassermelonen für den Garten. Auch wenn diese viel Wasser verbrauchen. Aber erstmal den Garten umgraben und dann weiter sehen. Dieses Wochenende geht es los. Das Wetter hat beste Voraussagen und auch die Jahreszeit stimmt. Alles ist geplant. Wenn nur dieser Wochenstress nicht wäre. Der Masseur war heute ein einziger Deletant und schreibt seine Rechnung für nichts. Die Kasse zahlt alles. Dann ist es egal. Zu den Wassermelonen kommen super Bohnen aus Frankreich. Auch hervorragende Angebote aus dem Heimwerkermarkt. Wir haben das Glück einer guten fruchtbaren Muttererde durch unser Grundstück. Alles kann sehr gut wachsen. Auch wenn der Rücken nicht ganz in Ordnung ist. Aus dem Kopfhörer kommt ein altes Stück der Achtziger. Hat mich berührt seit dem ich sechszehn bin und seit dem hat sih nichts geändert. Bewege den Kopf nach Links und rechts. Gut sichtbar für alle Menschen um mich herum. Die Wassermelonen pflanze ich das erste Mal in meinem Leben. Der Garten ist mein jährliches Experiment. Während ich im Schwimmbad immer nur als Kerze vom Drei-Meter-Brett springe. Alles andere kann wehtun. Zuhause angekommen geht es umgehend weiter mit Stress. Nur den Personalausweis nicht vergessen. Was für ein Stress. Zum Glück geht es nachher schlafen. Das war wieder ein toller Tag. Wenn nur dieser Stress nicht wäre.

Die Taxifahrt oder 3.000 Euro später.

Dienstag, April 20th, 2010

Ein Freitag wie jeder ander in Europa. Die Vögel sangen ihre Melodie. Wenn auch der Gesang ein wenig knarzender wahr. Aber wer hört schon genauer hin. Seit es Deutschland sucht den Superstar gibt und Bohlen schlechter Qualität ein neues Siegel aufgesetzt hat ist alles anders. Nun es geht los nach Oslo. Eine sonst wirklich ruhige und entspannende Strecke mit dem Flieger. Freitags in der Früh ist alles immer ganz überschaulich. Die Fahrt mit der Bahn gegen Morgengrauen wundervoll und pünktlich. Am Flughafen München angekommmen auch nich gegen 6.30 Uhr alles bestens. Als dann alle Flüge gestrichen wurden weil Island das neue weltweite Risikoland die Welt stillstehen lädt, wird alles anders. Keiner kann es glauben in dem Moment. Nur als die Flüge weltweit in Richtung Norden und Skandinavien für den ganzen Tag storniert bleiben, wird alles anders. Ein Leihwagen war schnell vergriffen. Die Züge überfüllt und auch zu langsam. Ein Fahrrad nicht zuverlässig. Was bleibt einem da noch anderes übrig?Das Taxi nach Oslo. Es war der Augenblick gekommen endlich die Entscheidung zu treffen für einen Langstrecken-Taxifahrer. Einmalig im Leben. Ich danke Island an dieser Stelle. Kurz überlegt was ist wichtig bei dem Fahrer, wo Unternehmen normalerweise Stellengesuche in den Zeitungen schalten. Wichtig war mir folgendes: Der Fahrzeugtyp. NichtraucherTaxi und sehr gute Sprachkenntnisse für die Länder Dänemark, Schweden und Finnland. Schließlich merkte ich das es den perfekten Fahrer nicht gab und beschränkte die Sprachkenntnise auf Englisch. Nun gab es einen neuen Fokus: guter Musikgeschmack und bitte kein Radiohörer. Radio auf dänisch kann wirklich grausam sein, wie auf deutsch auch. Was hatte ich doch für ein Glück. Meine Fahrerin war Studentin. Sag prächtig aus und kannte Skandinavien nicht. Sie brauchte meine Hilfe und ich konnte so den Preis drücken, wenn wir durch die Länder fahren würden. Leider waren aber die Ausschilderungen so gut, dass ich jetzt warscheinliicj nach dem Trip häufiger mit Karen nach Oslo mit dem Auto fahren werde. Es ging alles bestens und der Trip kostet mit dem Taxi 3.000 Euro. Wer mehr von der spannenden Fahrt wissen möchte - einfach fragen.

Ein neuer Schmuddelstar ist geboren.

Montag, April 19th, 2010

Es ist kurz vor Mitternacht. Wie an Sylvester dürfen die Jugendlichen länger aufbleiben. Und es gibt ein besonderes Feuerwerk. Er wird gekürt von einer Republik mittlerweile ohne Sinn in Verstand. Millionen von Euro an Telefongeld sind vertickert im Sekundentakt. Für drei Monate ein Begriff und für das eigene Leben für immer in das Gedächtnis tätoviert. Mehrzad M. darf sich Superstar nennen durch einen Schmuddelsender in den USA gekupfert und doch Qualität am Leben gehalten. Nur durch einen alternden dumpf denkenden Pop-Deppen mit dauerblondierten Haaren. Die Gewinnerstumme hat den nationalen Socialaward gewonnen und darf nun kamertauglich seine Frau heiraten. Alles für die Quote und den kleinen Traum des einfachen Volkes. Ohne das dauerhaft kopierte Gewinnerlied des Kopisten Herrn Bohlen nicht zu vergessen. Die Jugend hat einen Kurz-Star für wenige Monate. Die Verdummung geht in den nächsten Monaten wieder von vorne los. Kaum ist die Sendung geschlossen dürfen die seit Wochen vorproduzierten CD’s von M.M. auch wirklich verkauft werden. War aber vor Wochen schon klar. Für die Kurz-Fans und die Zuschauer von RTL eine wirkliche Überraschung. Schön, dass es die Quoten-Überraschungen und wirkliche Live-Sendungen gibt. Dieter Bohlen wird uns dann zwischenzeitlich mit unwichtigen Bildern aus Mallorca überraschen. Eigentlich sind alle froh über sendefreie Zeit von dem dümmlich gefärbten Schwachkopf ohne Hirn. Zugeben will es keiner. Der Großteil der Gesellschaft braucht einen Vorzeigeproll, den man versteht und wo jeder sich gut aufgehoben fühlt, eben gerade weil man sich versteht. Der neue Gossen-Super-Star mit der Stimme aus dem Kindergarten kurz vor dem Übertritt in die erste Klasse, wird in den nächsten Tagen stimmlich aufgemischt. Die Plattenfirma hofft auf ein paar Millionen Euro, bevor das Lied in das digitale Archiv gelegt wird. Der Quartals-Superstar darf noch diese Woche hoch leben und sich der Bekanntheit erfreuen.

Es fliegt was in der Luft.

Freitag, April 16th, 2010

Oder auch nicht. Island ist wieder in den Sclagzeilen und richtet in Europa großen Schaden an. Scheinbar wurde all das schöne verprasste Geld der Isländer in den Vulkanen verbrannt. Nun verteilt sich das Geld als Asche über die ganze Welt. Nur keiner kann fliegen und alle sitzen tagelang fest und die Welt steht still. Ein international wirtschaftlich angelegter Racheakt. Oder wieder einfach nur Unaufmerksamkeit der Isländer.
Den größten Schaden haben zweifelsohne die Amerikaner. Obama und seine Mitbürger müssen Frau Merkel samt der Schsuspieltruppe weiterhin in Amerika gastieren lassen. Ein wirklicher Tiefschlag, da dem Ensemble die weiteren Inhalte für das Gasstück fehlen. Das B-Publikum wie Heidi Klum und Thomas Gottschalk und Co. wurden laienhaft bespielt. Alles Steuerflüchtige. Doch wie geht es weiter? Hat das Deutschland das Glück und Herr Obama nimmt die grösste Steuerbelastung Deutschlands auf? Vielleicht haben die Isländer ein Einsehen und stoppen die Verbrennung des Haushaltes in den Vulkanen. Die übrige Welt schaut still zu.

Die Welt ist krank voller Liebe.

Donnerstag, April 15th, 2010

Zur Zeit sind die Kranken voller Dauerliebe im Einsatz. Irre überfallen andere oder stellen ihnen nach. Wieder andere stehen da mit mindestens zehn Geliebten oder ganz viele andere wären gerne so. Nur keine Zeit. Oder nicht mutig genug. Das Netz ist voller Kranker mit fiktionalen Beziehungen. Die ganze Welt hat mindestens zwei noch unbekannte Verhältnisse irgendwo in der Welt am laufen. Die ersten Kliniken mit Sex-Therapien erweitern stets kompetent das Angebot. Es wird auch von den Prominenten, welche ihre Zeit optimal nutzen wollen sehr gut in Anspruch genommen. Die Sexkrankheit ist auf dem Weg ein Bestandteil in der Gesellschaft zu werden. Warum auch nicht. Schließlich ist die Liebe das Bedeutendste auf der Suche zum Glück. Wer sagt denn auch, dass jeder im Leben nur eine Liebe findet. In der vernetzten Welt kann jeder schnell und günstig gleich mehrfach einen Ausgleich rund um die Uhr finden. Die Angebote an Menschen und gratis Mitgliedschafte der Partnerbörsen überschlagen sich jeden Tag. Alle sind süchtig nach Liebe. Oder doch nur dauerscharf auf Sex? Und wenn einer nicht will, dann überfallen wir einen im Park. Wer erwischt wird, sagt einfach “es war Liebe auf en ersten Blick” Ein liebevolles Geständnis ganz im Sinne der Zeit. Die Menschen mit viel Geld bezahlen es einfach und manchmal kommen diese Garagenleidenschaften oder Fitnessfreuden am das Licht. Sorgen für kurzen Wirbel. Alles vergessen. Eine kurze Therapie und alles wieder auf Start. Die Kirche hat es da besser. Die wahre Leidenschaft der Liebe wird verschwiegen. Das schöne daran ist, eine jahrelanges beständiges Feuer mit den Jüngern. Das ist die wahre Leidenschaft. Ein Leiden ohne Behandlung für die Partner. Die Kirche beruht in seinen Werten auf lebenslange Beziehung in allen Grundwerten. Morgen werden wieder neue liebevolle Botschaften in der Zeitung stehen.

Die Rückfahrt voller Tücken

Mittwoch, April 14th, 2010

Sie sitzen da wie die schlaffe Ölsardinen auf dem Weg in die Bratpfanne. Mit langen Nasen und noch viel kürzeren Beinen zusammen geklappt auf den Polyestersitzen. Das waren wieder acht und mehr Stunden in der grössten Konserve der Menschheit: die Arbeit. Tagtäglich die ähnlichen leeren Gesichtet voller Erwartungshaltung die eigene Konservebüchse schnell zu erreichen. Die Landschaft zieht monoton auf schlecht geputzten und zerkratzten Fenstern vorbei. Wartend auf die nächste Panne. Jeder Zwischenfall macht die Fahrt spannender. Wippend nach Links und rechts bewegen sich die Köpfe in geübter Manier. Hände umgreifen Taschen, Plastiktüten und andere Behältnisse. Ein sanfter schaaler Biergeruch einer Blechdose umschmeicheld die Nase. Dazu der kalte Rauch. Die fahrende Konserve hat so seinen eigenen Duft. Draußen wieder angekommen geht die Sonne unter oder ist bereits verschluckt im Boden. Wassermassen aus der Luft sorgen für eine neue Frisur. Der Frseur hat schon seine Tür abgeschlossen und ist geflüchtet in die eigene Büchse.

Montag und wir sehen uns wieder. Was für ein Tag.

Montag, April 12th, 2010

Du bist der dieser Familienmensch. Dachte ich jedenfalls. Nein - ich war die letzten Jahre in der Pfalz unterwegs. Aber das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass du keine Kinder hast. Ja ich treffe in der Bahn immer wieder die alten Gesichter. Und da nach Jahren. Ich gehe immer wieder alle fünf Jahre auf diese Klassentreffen. Wirklich ein interessanter Rhythmus. Die umgebung ist so schön dass man immer wieder zurück kommt. Ach du musst aussteigen. Ja wir treffen uns bestimmt mal wieder. Stehst du im Telefonbuch. Super dann weiss ich Bescheid. Ach ja was machst su eigentlich.
Zum Glück hat meine Schwester gerade ein Kind bekommen, so habe auch ich ein wenig Familie und viel Spaß nebenbei.

Sonntag - der Tag der Sonne.

Sonntag, April 11th, 2010

Oder auch ein Tag, der alle sieben Tage ist. Schönes Wetter impliziert der letzte Tag der Woche. Freie Zeit und einen Tag in der Woche tun was jeder gerne tut. Spät aufstehen und die Seele baumeln lassen. Die kommende Woche andenken. Oder auch verschlafen. Spaziergänge geben Ruhe und das Gefühl eines Tages, wie wir ihn ein Leben lang wünschen. Sonntag ist die perfekte Vorstellung für die Rente. Die Zeit, wo jeder Tag ein Sonntag ist. Ist es dann soweit, dann wird Sonntag ein wirklich langweiliger Tag. Auch wenn die Sonne scheint und dreizig und mehr Grad vom Hinmel auf uns herab scheinen.
Nun sitzen sie hier die Herrschaften im Café und trinken den wohlverdienten Cappucino und dazu den Käsekuchen aus dem Rohr mit Rosinen. Gegenstand des Gespräches ist die Politik, Freunde oder auch die immerschlechte Politik. Alles Spezialisten mit großen Kenntnissen zur Lage in der Familie und Politik. Ein wirkliches Ereignis. Dieses und andere wirklich entscheidende Dinge werden an diesem Sonntag getan. Alle Menschen arbeiten 6 Tage die Woche geradezu auf diesen Tag hin und freuen sich auf den Sonntag. Und nun wie heute regnet es an diesem Sonntag. Keine gute Grundlage für die kommende Woche. Anders ausgdrückt verfehlt dieser Sonntag seinen Sinn und auch seinen Namen. Schlimm. So kommt es, daß der Sonntag verantwortlich ist für die höchste Selbstmordrate gerechnet an allen Wochentagen. Das Wetter ist demnach von wirklicher Bedeutung für den Sonntag. Und das die Sonne anwesend ist, ist nicht garantiert. So ist das Wetter.

Der Sonntag ist ein derzeit nach der gesetzlichen und gültigen Regel der letzte Tag der Woche (01. Januar 1976 nach DIN 1355 entsprechend der internationalen ISO-Norm R 2015). Der Tag an dem generell arbeitsfrei ist. Das ist gesetzlich sicher. Es ist auch der Kirchentag für die meisten Menschen oder zumindestens diejenigen, die noch in der Kirche sind. Die Kirche war es, die diesen besonderen Tag eingerichtet hat. Das war im Jahr 321 nach Christi, wo der Kaiser Konstantin I den Sonntag zum allgemeinen Ruhetag erklärte. Als Bedingung verpflichtete sich jeder Bürger in die Kirche zu gehen. Warum sollte auch sonst jeder Bürger einfach so frei bekommen. In einer Zeit, wo es noch keinen Urlaub gab und eine Urlaubsregelung sowieso nicht. Also wurde in die Kirche gegangen und der zehnte Teil des Lohns ging mit in den Klingelbeutel. Schließlich arbeitete auch jeder ab jetzt 4 Tage weniger. Die Kirche war schon immer imstande Verpflichtungen im doppelten Sinne für sich zu machen. Das war auch gleichzeitig der Beginn der Entstaheung von Cafe-Häusern in der Welt. Sonntag ist eben ein Tag für alle.